Dr. Milos Kovacevic
Praxis Am Hanse-Viertel

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SCHNARCHEN

Schnarchen kann nicht nur die Verbannung aus dem Schlafzimmer und negative Auswirkungen auf die Beziehung als Folge haben, sondern kann Vorbote von ernsthaften, manchmal lebensbedrohlichen Krankheiten sein.

Wenn das Schnarchen mit Atemaussetzern gepaart ist, kann es sich in das so genannte Schlaf-Apnoe-Syndrom verwandeln, von dem etwa 7% der Bevölkerung betroffen sind. Als Folgen können Tagesmüdigkeit mit Leistungsminderung, Konzentrationsschwäche und schwere Herz-Kreislauferkrankungen auftreten, die zu Blutdruckanstieg, Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt, Veränderung der Gehirnsubstanz und Schlaganfall und auch zu Impotenz führen. 

Die Ursachen für das Schnarchen liegen oftmals im Bereich der oberen Atemwege.

Beispielsweise können eine schiefe Nasenscheidewand, vergrößerte Nasenschwellkörper, ein verlängertes Zäpfchen, der weiche Gaumen und ein verdickter Zungengrund die Luftstrompassage erschweren und zeitweise sogar völlig verhindern.

Nach einer ausführlichen Untersuchung bieten sich, je nach Lokalisation der Ursache, verschiedene klassische oder laserchirurgische Therapiemöglichkeiten: Im Bereich der Nase Eingriffe zur Verbesserung des Luftstroms im Sinne von einer Begradigung der Nasenscheidewand und Nasenmuschelverkleinerung; im Bereich des Gaumens und Zäpfchens durch Straffung des weichen Gaumens und Verkleinerung des Zäpfchens und am Zungengrund durch Reduktion der Zungengrundmasse. Daneben kommt ggf. ein gezieltes Training der betroffenen Muskulatur in Frage.

Links zum Thema

Schlafapnoe und Schnarchen
Schnarchmuseum